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Auf Grund des Abfallgesetzes von 1972 mussten die Vielzahl der Kleindeponien auch in den Städten und Landkreisen, die heute den Logo des ZAS bilden, geschlossen werden. Die Suche nach Standorten für Deponien zur Gewährleistung einer langfristigen Entsorgungssicherheit durch die entsorgungspflichtigen Städte und Landkreise erwies sich als wenig Erfolg versprechend.

So wurde die in der Stadt Pirmasens gelegene Deponie Ohmbach zur Übergangslösung für die Stadt und den größten Teil des (damaligen) Landkreises Pirmasens, die Standortsuche für eine neue Ablagerungsstätte scheiterte. Auch die Prüfung, ob eine Deponie außerhalb von Stadt und Landkreis mitbenutzt werden könne, führte nicht zum Erfolg.

Unter - auch finanzieller - Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz begannen Untersuchungen, die prüfen sollten, inwieweit eine thermische Behandlungsanlage mit Energienutzung (MHKW) eine mögliche Lösung der vorliegenden Entsorgungssituation sein könnte. Ein erstes Gutachten wurde im September 1980 in Auftrag gegeben. Weitere Gutachten folgten, ebenso wie zahlreiche Besichtigungs- und Informationsfahrten.

In dem 1981 vorgelegten Gutachten werden für einen Anlagenstandort Pirmasens drei Varianten für ein Einzugsgebiet untersucht:

  • Stadt und Landkreis Pirmasens, Landkreis Südliche Weinstraße und Stadt Landau
  • Stadt und Landkreis Pirmasens mit der Stadt Landau
  • Stadt und Landkreis Pirmasens

Nach langen intensiven und breit geführten Diskussionen und Überlegungen fassten Stadtrat und Kreistag in Pirmasens 1982 den Grundsatzbeschluss über die Errichtung eines MHKW.

Im Entwurf für einen Abfallbeseitigungsplan für Rheinhessen-Pfalz schlug das Land 1983 vor, in Pirmasens ein MHKW zu errichten, dessen Einzugsbereich die Städte Pirmasens, Landau und Zweibrücken sowie die Landkreise Pirmasens (heute Südwestpfalz) und Südliche Weinstraße umfassen sollte.

Mit zahlreichen Untersuchungen und Gutachten wurden die Voraussetzungen und Bedingungen für eine solche Anlage geprüft. Ein 1985 durchgeführtes raumplanerisches Verfahren brachte das Ergebnis, dass der Standort im Pirmasenser Ortsteil Fehrbach für das MHKW mit den Zielen der Landesplanung und Raumordnung im Einklang stehe.

Im August 1986 trat die Landesverordnung über den Abfallbeseitigungsplan – Teilplan Hausmüll und hausmüllähnliche Abfälle - für den Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz (GVBl. S. 242) in Kraft, der die Errichtung eines MHKW in Pirmasens für die Abfälle aus den Landkreisen Germersheim (neu hinzugekommen), Pirmasens und Südliche Weinstraße sowie den Städten Landau, Pirmasens und Zweibrücken vorschrieb.

Im Juli 1987 bildete die damalige Bezirksregierung den Logo des ZAS, der u. a. die Aufgaben hat bzw. hatte, die organischen Abfälle zu kompostieren und den Restmüll im zu errichtenden MHKW Pirmasens thermisch zu behandeln.

In den folgenden Jahren bereitete der Logo des ZAS den Genehmigungsplan für das MHKW vor. Das qualitativ anspruchsvolle technische Konzept für das MHKW Pirmasens hat der Zweckverband auf Vorschlag der von ihm ausgewählten Planungsgemeinschaft, bestehend aus dem Ingenieurbüro Dr. Born/Dr. Ermel und der Ingenieursozietät Prof. Tabasaran, festgelegt. Die wesentlichen verfahrenstechnischen Komponenten wurden nach entsprechender Ausschreibung an Lieferanten vergeben, die zusammen mit der Planungsgemeinschaft die Genehmigungsplanung erstellten.

Die im März 1991 beantragte Durchführung eines abfallrechtlichen Planfeststellungsverfahrens erbrachte den Planfeststellungsbeschluss vom 16.08.1993. Dieser wurde mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 10.06.1998 rechtskräftig. Rund 43.000 Einwendungsschreiben waren dazu bei der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz, Neustadt an der Weinstraße, als damals zuständiger Planfeststellungsbehörde eingegangen.

Statt der ursprünglich beantragten Anlage mit einem Durchsatz von 3 x 12 t/h wurde aufgrund der in der Zwischenzeit deutlich reduzierten Restmüllmengen im Gebiet des Logo des ZAS das MHKW 2-strassig errichtet. Baubeginn war im Juli 1996. Mitte Juli 1998 hat die Warminbetriebnahme mit Müll begonnen.

Am 01.01.1999 wurde der reguläre Betrieb aufgenommen.

 

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